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Feen und Elfen Lexikon |
| Dieses Lexikon basiert vor allem, auf den vielen, von mir zusammen getragenen Informationen aus unterschiedlichsten Quellen. Vieles darin ist widersprüchlich und so ist es sehr schwierig dem Wirklichen auf den Grund zu kommen. Zum größten Teil stammt die Basis meiner Erläuterungen aus Schriften der Mythologie, historischen Erzählungen, anerkannten Büchern über die Feen oder meiner Erinnerung :-) |
| Dieses Lexikon erhebt dennoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Genauigkeit. Ich habe aber bewusst darauf verzichtet, Eigendichtungen oder Sichtweisen der Neuzeit z.B. aus Rollenspielen oder Filmen zu verarbeiten. |
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| Das Copyright dieses Lexikons liegt ausschließlich bei mir. Ein Abdruck oder Veröffentlichung, egal in welcher Form, bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung. |
| P.S. Meine eigentliche Arbeit an dem Lexikon habe ich erst im September 2002 begonnen. Die Informationen freilich waren schon lange da. Aber alles zu sichten, umzusetzen und die Texte zu schreiben ist ein langwieriger Prozess. Hinter jeder noch so kleinen Erklärung steckt unter Umständen eine Menge Arbeit. |
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Quelle zum Teil auch: Die Welt der Feen - Ditte König - Heyne Verlag - 1996 Das Buch der Elfen und Feen - Ditte und Giovanni Bandini - München 2003 dtv Im Zauberkreis der Feen - Martita Lück - Walter Verlag - 1997 |
| Alcheringa | Feen in Australien. Ihre Wanderwege weben ein Netz über den gesamten Kontinent. Ähnlich wie in Irland gilt es als großer Frevel diese Pfade z.B. durch Straßenbau zu zerstören. |
| Alben |
auch als Alfen oder Alfar bezeichnet, aus der germanischen Mythologie, (später auch als Elben oder Elfen bezeichnet), sie werden in Licht- und Dunkelalben unterteilt. Die Lichtalben sind wunderschöne Lichtgestalten die zu den Menschen freundlich und hilfsbereit waren. Sie stehen den Göttern nahe und ähneln der christlichen Vorstellung lichter Engel. Die Dunkelalben sind schwarz, leben eher unter der Erde und sind eher bösartig. Ihnen wird auch eine Verbindung mit den Zwergen nachgesagt. |
| Alp | Ursprünglich wohl gute Feen. Im Mittelalter wurden diese aber zu bösen Geistern umgedeutet, die dem Mensch im Schlaf als Gespenster erscheinen. Daher stammt wohl auch der Begriff Alptraum. |
| Alven | Niederländische Feen, sie gelten als unsichtbar. Ihr Lebensraum sind Gewässer und Erdhügel. |
| Apsaras | auch Sanskrit; übersetzt Wassergeherin. Indische Feen ähnlich der griechischen Nymphe. Sie sollen über große Tanz- und Verführungskünste verfügen. |
| Banshee | Irische bzw. schottische Feen, ihr Geheule oder klopfen an Fensterscheiben kündigt den Tod eines Hausbewohners an. |
| Befana | Alte und hässliche italienische Feen die am Dreikönigstag den Kindern Geschenke bringt. |
| Dagda | [Da-ch-a] der Vatergott der Tuatha Dé Danann, Sohn der Muttergöttin Dana, er wird auch als der "Gute Gott" bezeichnet. |
| Dana | auch schon mal als Danu oder Dan bezeichnet, die Göttermutter der Tuatha Dé Danann ( das Volk der Göttin Dana) |
| Deva | die allgemeine Bezeichnung in der indischen Mythologie für die Götter. |
| Dryaden | griechische Baumnymphen, sie wohnten in Bäumen und man glaubte das ihr Leben eng mit dem ihres Baumes verknüpft war. Das galt besonders für Hamadryaden, die mit dem Baum starben. Eurydike, Gattin des Orpheus war eine Dryade. |
| Edda |
Sammlung germanischer Götterdichtungen, Spruchweisheiten und Heldenlieder, auch schon mal als die "Bibel der Germanen" bezeichnet. Von der Edda gibt es zwei Übersetzungen, eine von Karl Simrock (1851) und die andere von Felix Genzmer, der bis zu seinem Tode im Jahr 1959 an der Übersetzung gearbeitet hat. |
| Elle | auch als Ellefolk bezeichnet; skandinavische Feen, sie sollen sehr schön sein und an Flüssen, in Sümpfen und in Hügeln leben. Sie lieben es zu musizieren und zu tanzen. |
| Fanggen | ähnlich der griechischen Dryaden eine Bau- bzw. Waldfee aus Tirol |
| Faerie |
Das Wort Faerie hat verschiedene Bedeutungen:
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| Follets | waren kleine, aus dem französischen stammende, Kobolde. Diese besaßen nach Erzählungen die gleichen magischen Kräfte wie die Feen. |
| Gremlins | eine Feenart der Neuzeit, im ersten Weltkrieg maletrierten sie die Piloten der englischen Luftwaffe. |
| Högfolk | das "Hügelvolk", nordische Feen die sehr hübsch gewesen sein sollen und in Hügeln lebten. |
| Huldre | skandinavische Feenart die auch in Island anzutreffen sind |
| Jinns | gefährliche arabische Feen die in der Wüste und in der Wildnis ihr Unwesen treiben. Sie sind in der Lage jegliche Gestallt anzunehmen. |
| Ljossalfheim | nach der germanischen Mythologie :Wohnort der Lichtalben |
| Morgane | oder Morgan Le Fay. Eine keltische Fee die in der Artussage eine tragende Rolle spielt. Nach der mittelalterlichen Literatur soll sie die Halbschwester Königs Artus gewesen sein. |
| Najaden | griechische Wasser- und Quellnymphen. Sie wohnten hauptsächlich in Quellen, Teichen und Seen. Der griechischen Mythologie nach, sterben sie wenn ihre Quelle versiegt. |
| Nereiden |
im Meer lebende griechische Nymphen, die 50 Töchter des griechischen Meeresgottes Nereus und der Doris. Sie waren den Seeleuten freundlich gesinnt und wurden von diesen daher verehrt. Die berühmteste unter ihnen war Amphridite, die Gemahlin Poseidons. Eine vollständige Auflistung findet sich im Stammbaum der griechischen Mythologie von Thomas Felkel. |
| Niam | [Ni-ehw] die mit den goldenen Haaren, mächtige Fee die ihren Geliebten, den Dichter Oisin, in das "Land der Verheißung" oder auch "Land der ewigen Jugend" entführte. |
| Nixen | aus der germanischen Mythologie stammende Wasserfeen, ähnlich der griechischen Najaden oder Nereiden, vom altdeutschen Nicchessa = Wasserfrau |
| Nornen | germanisch, die drei Nornen , Schicksalsgöttinen, Urd (Vergangenheit), Verdandi (Gegenwart) und Skuld (Zukunft). Sie sitzen an Urds Brunnen und bestimmen das Schicksal aller Lebewesen. |
| Nuberu |
Der Nuberu ist der Nebelgeist der cantabrischen
Berge (Nordspanien). Sein Name ist auch Juan Cabrito. Dieser Naturgeist,
der den Bergen und den keltischen Landen Asturiens Nebel und Regen bringt,
erscheint als alter Mann mit einem enormen Bart. Er trägt Tierfelle und
einen riesigen schwarzen Hut. Seine Familie lebt auf einem nebligen Berg
in Ägypten. Von dort kommt er, auf schweren Wolken und Stürmen reitend,
nach Asturien, schreitet über die Berge und bringt den Menschen Verderben.
Wenn er gerade frei hat, sind die asturischen Berge endlich in Sonne gehüllt
und die Xanas (Elfen) können in lauen Nächten ihre Haare waschen. |
| Nymphen | (griechisch nymphe, Braut, junge Frau) sind niedere Naturgottheiten und die Sammelbezeichnung für die griechischen Feen. Die Nymphen wurden einem bestimmten Naturbereich oder Gebiet zugeordnet und werden dadurch unterteilt in: Dryaden (Baumnymphen), Najaden (Quellnymphen), Nereiden (Meeresnymphen) und Oreaden (Bergnymphen). Man sagt ihnen nach, dass sie dem Menschen sehr wohlwollend gegenüber standen. Bis auf die Dryaden galten die Nymphen als sehr langlebig aber nicht unsterblich. Auch die Römer bezeichneten ihre Feen später als Nymphen. |
| Oberon | Der König der Elfen in den Geschichten von Shakespeare und Wieland . Seine Ehefrau war Titania. |
| Oreaden | griechische Bergnymphen, sie lebten in den Bergen und Wäldern |
| Peri | die persische Bezeichnung für eine Fee, der auch in den meisten anderen islamischen Ländern benutzt wird. |
| Quenya | ist eine von J.R.R. Tolkien, Professor für Linguistik und Autor des "Herr der Ringe" und des "Hobbit" erdachte Elbensprache. Tolkien benutzte diese Sprache in seinen Erzählungen über Mittelerde. |
| Salige Fräulein | Feen aus Tirol, sie sollen blond und sehr schön gewesen sein und den Menschen sehr nahe gestanden haben. Manchmal wurden sie auch als sehr hässlich beschrieben. |
| Selkies | Wasserfeen, die bei den Shetland- und Orkneyinseln vorkommen. Sie leben in Gestalt eines Seehundes im Meer. Nur wenn sie an Land kommen legen sie ihr Fell ab und erscheinen dann in menschlicher Gestalt. |
| Sidhe | irische Feen die als Nachkommen der Tuatha Dé Danann gelten |
| Sindarin | ist eine von J.R.R. Tolkien, Professor für Linguistik und Autor des "Herr der Ringe" und des "Hobbit" erdachte Elbensprache. Tolkien benutzte diese Sprache in seinen Erzählungen über Mittelerde. |
| Strangers | [Fremdlinge] Winzige Feen die für den Wachstum der Vegetation, die Gesundheit der Menschen und des Viehs zuständig waren. Hauptsächlich in Lincolnshire. |
| Svartalfheim | nach der germanischen Mythologie :Wohnort der Dunkelalben |
| Titania | Die Frau des Elfenkönigs Oberon in Shakespears "Sommernachtstraum" und Wielands "Oberon". |
| Trasgu |
Der kleine Kerl ist der bekannteste Vertreter
der asturischen Mythologie. Er stellt die nordspanische Variante eines
Hausgeistes dar, ähnlich den Brownies in der englischen Folklore. Er trägt
eine rote Mütze, sein wichtigstes Kennzeichen aber ist das Loch in der
linken Hand. Meistens wohnt er im Kornspeicher neben dem Haus. Behandelt
man ihn gut, hilft er im Haushalt. Wenn nicht, zerbricht er nachts Geschirr
und Möbel. Er bleibt der Familie, zu der er gehört, in den meisten Fällen
treu und zieht sogar mit ihr um. Deshalb leben jetzt einige Trasgu bei
Auswandererfamilien in Südamerika und selbst in Deutschland sind Trasgus
bei asturisch stämmigen Familien nicht auszuschließen. |
| Tuatha Dé Danann | Das Volk der Göttin Dana, sie gelten auch als die Vorfahren der irischen Feen, die Tuatha Dé Danann regierten Irland bis zur Niederlage gegen die Milesianern von denen sie in Untergrund der Sidhe vertrieben wurden. |
| Tir na mBan | Eine Erscheinungsform der Anderswelt - das Land der Frauen |
| Tir na nOrg | Eine Erscheinungsform der Anderswelt - das Land der Jugend |
| Vila | serbische und bulgarische Feen. Sie wohnen in den Wäldern, auf Bergen und auf Hügeln. Sie werden meist als jung und sehr schön beschrieben und ihr Haupt zieren lange blonde Haare. Ihre Fähigkeiten liegen in der Heilung von Krankheiten und in Vorrausagung der Zukunft. Wie viele Feen und Elfen singen und tanzen sie gerne. |
| Xanas |
Die Xanas sind wahrscheinlich in Folge der Romanisierung
Asturiens (Nordspanien) aus der römischen Quellnymphe hervorgegangen.
Sie sind natürlich wunderschön, in weiß gekleidet und mit langen Haaren
ausgestattet. Sie wohnen in Gebirgsgrotten und erscheinen nachts badend
und haarewaschend in Quellen und Flüssen. Andere Legenden sprechen ihnen
die typischen Elfeneigenschaften zu. So erscheinen sie in der Morgendämmerung
reitend an Flüssen und Bächen, können sich mit Sterblichen verheiraten,
Kinder bekommen. Selbst eine Wechselbalgvariante taucht auf, denn wenn
sie keinen sterblichen Liebhaber finden, so stehlen sie Kinder aus benachbarten
Gebirgsdörfern. |
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Quelle auch zum Teil: Die Welt der Feen - Ditte König - Heyne Verlag - 1996 Das Buch der Elfen und Feen - Autoren: Ditte und Giovanni Bandini - München 2003 dtv Im Zauberkreis der Feen - Martita Lück - Walter Verlag - 1997 |
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letztes
Update: 14.10.2005
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